Ohne Insekten keine Apfelstadt

Apfelstadt bald ohne Insekten? – Insektensterben und Insektenschutz

Es gibt immer weniger Insekten in unserer Region!

Diese Beobachtung vieler Gärtnerinnen und Gärtner wurde kürzlich durch eine international vielbeachtete Studie des Entomologischen Vereins Krefeld bestätigt. An zwei Standorten stellten die Insektenforscher einen Rückgang von bis zu 80 Prozent der Insektenmasse fest.
Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig: Beispielsweise gehen durch die extensive Landwirtschaft und die damit einhergehende Überdüngung der Landschaften artenreiche Ökosysteme verloren. Pflanzen, die Stickstoff gut vertragen, wuchern und verdrängen die für Insekten wichtigen Futterpflanzen. Dazu kommt der intensive Einsatz von Pestiziden. Diese treffen oft nicht nur die Schädlinge, sondern auch alle anderen Insekten.
Auch die privaten Gärten und Vorgärten sind wichtiger Rückzugsraum für viele Insektenarten. Der Trend zu „versteinerten“ und zubetonierten Vorgärten führt zu einer weiteren Verringerung des Lebensraums.
Was bedeutet der Rückgang der Insekten für die Apfelstadt Tönisvorst? Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Was kann jeder einzelne Gärtner bzw. jede einzelne Gärtnerin tun, um die Lebensräume für Insekten zu retten?


Der Ortsverein der Grünen Tönisvorst lädt ein zu einer Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion.

Hermann Diedrich, Vorsitzender des Imkervereins Kempen, wird in seinem Impulsvortrag Hintergründe und Ursachen zum Insektensterben vorstellen, die wichtige Rolle der Bienen als Bestäuber erläutern und Empfehlungen geben zum Schutz der heimischen Insektenvielfalt.


Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Sie findet statt am 07.12. von 19:00 bis 21:00 Uhr im Haus Vorst, Kuhstr. 4, 47918 Tönisvorst.
Der Eintritt ist kostenlos.

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