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Presseartiel aus der Westdeutschen Zeitung vom 16.08.2016

Unfallschwerpunkte und Zigaretten

Die Tönisvorster Grünen haben ihre Themen für die nahe Zukunft formuliert.

Tönisvorst. Einiges vorgenommen haben sich die Tönisvorster Grünen für ihre lokale Arbeit in den nächsten Wochen und Monaten. Die konkreten Ziele wurden jetzt bei einer Klausurtagung formuliert.

Das Thema Zigarettenautomaten in Vorst soll noch mal auf die Agenda. Waren die Grünen zunächst der Meinung, der neu installierte Apparat am Friedhof (WZ berichtete) sei eine Unachtsamkeit gewesen, was die Genehmigung anging. „Jetzt steht ein zweiter Automat am Friedhof in Vorst, direkt neben einer Bushaltestelle Richtung Kempen“, ärgert sich Fraktionschef Jürgen Cox. „Ich glaube, dass dahinter System steckt.“ Cox, nach eigenem Bekunden „leider Raucher“, will über eine Anfrage erreichen, dass die Automaten schnellstens abgebaut werden. „Hier werden gezielt Kinder und Jugendliche angesprochen“. Diese seien auf dem Weg zur Schule nach Kempen.

Ärgerlich für die Grünen ist die Öffentlichkeitsarbeit der Post, die die Schließung ihrer Filiale am Alten Markt in St. Tönis und eine Nachfolgeregelung bis jetzt nicht kommuniziert hat. „Wir können uns vorstellen, dass die Stadtverwaltung Kontakte hat, die sie nutzen kann“, sagt Parteichef Roland Gobbers. Eine schnelle Information des „Gelben Riesen“ habe ja auch mit Service zu tun.

Infos über Photovoltaik und Heimspeicher

Die Partei hat sich aber auch eigene Projekte vorgenommen. So will man sich auf den neuesten Stand bringen in Sachen Photovoltaik und Heimspeicher. Das soll in einer öffentlichen Veranstaltung geschehen. Weiterer Punkt: Nach dem tragischen Unfall auf der Süchtelner Straße in Vorst, bei dem die 13-jährige Eva ums Leben kam, sollen Maßnahmen her. Auch in St. Tönis gebe es Probleme für Fußgänger, etwa beim Überqueren der Krefelder Straße. Hier soll zunächst mit dem Vorsitzenden des städtischen Verkehrsausschusses gesprochen werden, was man tun kann, um das Thema voranzubringen.

Klassisches grünes Thema ist der Fahrradtourismus. „Hier soll die Verwaltung aktiver werden“, fordert Elisabeth Schwarz, Vorsitzende des Ortsverbandes. So könne die Verwaltung beispielsweise Fahrradtouren online stellen, die Interessierte sich ausdrucken können. „Hier erwarten wir mehr als die Route rund um die Herrenhäuser.“ Zudem sei es sicher sinnvoll, über die Ausweisung von E-Tankstellen für Fahrräder nachzudenken.

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