Aufforstung des ehemaligen Kasernengeländes Forstwald

Stellungnahme zur lokalen Berichterstattung vom 14. Mai mit dem Titel „Moderate“ Bebauung für ehemaliges Kasernengelände geplant“.

Die lokale Berichterstattung ist irreführend und entspricht so nicht den Tatsachen.

Fakt ist: Wir fordern eine „moderate“ Bebauung um die Aufforstung im ehemaligen Kasernengelände zu ermöglichen. Dabei unterstützen wir neben ökologischer Verträglichkeit auch innovative Wohnformen wie z.B. mehrgenerative Wohnprojekte. Lieber wäre uns natürlich, die gesamte Fläche aufzuforsten und einen Teil als Naturwald zu gestalten. Um den Kauf des Geländes aber überhaupt erst möglich zu machen – damit die Stadt Tönisvorst ihren Einfluss auf die Gestaltung geltend machen kann – muss erst eine Finanzierungsgrundlage geschaffen werden. Dies ist ohne die geforderte, moderate Bebauung leider nicht möglich.

Gemeinsam mit GUT/SPD/UWT 2020 haben wir im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragt, das Gelände zu kaufen und aufzuforsten. Von einem Gesamtgebiet mit einer Größe von 58.000 m² soll lediglich eine Fläche von unter 10 % bebaut werden und das nur dort, wo die Infrastruktur bereit gegeben ist. Die moderate Bebauung soll nachhaltig und ökologisch verträglich unter speziellen Auflagen stattfinden und als Finanzierungsgrundlage für die Wiederaufforstung der restlichen Fläche dienen. 

Mehr zum Thema Baumschutz in Tönisvorst und wie wir GRÜNE uns vor Ort einsetzen, erfahren Sie hier:

https://www.gruene-toenisvorst.de/2020/08/20/gruene-fordern-wiedereinfuehrung-der-baumschutzsatzung/

https://www.gruene-toenisvorst.de/2020/06/21/mehr-baumschutz-fuer-toenisvorst/

https://www.gruene-toenisvorst.de/2019/08/03/pressemeldung-mehr-baumschutz-und-aufforstung/

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