Constanze Maria Litt

Constanze kandidiert für Bündnis 90/DIE GRÜNEN für den Stimmbezirk 7190 und hat Platz 16 auf der Reserveliste.

Alter: 33  Jahre

Wohnt in: TönisVorst & Brüssel

Beruf: Beamtin im öffentlichen Dienst der Europäischen Union

Was ich an Tönisvorst mag:

In Tönisvorst aufgewachsen, mochte ich immer die Nähe und Nachbarschaftlichkeit – dass man sich hilft und die Tönisvorster sehr direkt und gemeinschaftlich sind. Ich mag, dass man so einfach Anschluss findet und in den Tönisvorster Vereinen Freunde fürs Leben findet. 

Was ich gerne verändern möchte:

aEine große Herausforderung war schon immer die Verkehrsanbindung und der öffentliche Nahverkehr – in Tönisvorst ohne Auto zu leben ist nahezu unmöglich. Außerdem habe ich als Jugendliche gemerkt, dass es kaum offene Aktivitätsangebote (außerhalb von Vereinen) am Wochenende gibt – dafür ist man auch darauf angewiesen, von den Eltern irgendwo hin gefahren zu werden. 

 
Für diese Themen mache ich mich stark:

Nachhaltiger Verkehr – auch auf dem Land – und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung, die es uns ermöglicht, weniger vom Auto abhängig zu sein, sollten uns allen ein unkomplizierteres und klimafreundlicheres Leben in Tönisvorst ermöglichen. Außerdem feiern wir in Tönisvorst traurige Hitzerekorde und das Mikroklima unserer Innenstädte überhitzt sich regelmäßig. Viele Flächen sind komplett versiegelt, und dort wo Grünflächen und Bepflanzung zur Abkühlung beitragen könnten, finden wir viel zu häufig Steinböden und Asphalt. Dies kann sich ändern, damit unser Lebensraum gesünder wird – für Mensch und Natur. 

Das ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen:

Als Niederrheinerin und mit der Nähe zu den Niederlanden aufgewachsen bin ich Europäerin durch und durch: Tönisvorst ist meine Heimat und in Europa bin ich zuhause. Daher ist es mir ein Herzensanliegen unsere Region und Europa stärker zu verknüpfen – zum Beispiel mit Ideen für grenzüberschreitende Projekte und kulturellen Austausch. Die Möglichkeiten, die sich durch die Europäische Union ergeben, auch immer wieder nach Tönisvorst zu tragen, ist mir daher ein wichtiges Anliegen.

Wie sieht Dein TönisVorst der Zukunft aus:

Mein Tönisvorst der Zukunft ist untereinander besser verbunden und auch gut nach außen und in Europa eingebunden. In den Innenstädten gibt es durch mehr grüne Flächen und schattenspendende Bäumen ein besseres Mikroklima und mehr Platz, um sich als Mensch wohl zu fühlen. Sichere Fahrradstraßen und regelmäßiger Bus- und Straßenbahnverkehr (auch bis nach Vorst) bieten uns die Möglichkeit, unabhängig vom Auto bequem und schnell – auch am Wochenende und Abends! – noch von A nach B zu kommen. Zahlreiche Stadtfeste, Kultur- und Vereinsangebote sowie reger Betrieb in Gaststädten und Straßencafés bieten Gelegenheit zur Freizeitgestaltung und um miteinander in Kontakt zu kommen. Weitere Freizeitaktivitäten, für Kinder, Jugendliche und auch ältere Menschen sorgen dafür, dass das Leben in Tönisvorst nie langweilig wird. Mit europäischen Partnerstädten findet reger Austausch statt und die Chancen der europäischen Integration (wie z.B. Förderungen, Erasmus-Austausch, die europäische Bürgerinitiative) werden wahrgenommen und Tönisvorst ist geleichzeitig nachbarschaftlich-freundlich und europäisch-weltoffen.

Warum sollten TönisVorster*innen Grün wählen:

m ein nachhaltiges und angenehmes Leben für alle Bürger*innen zu ermöglichen, sodass wir uns gemeinsam hier wohl fühlen. Wir wollen mehr als nur verwalten – mit neuen, grünen Ideen, und diese auch umsetzen. Wir schauen über den Tellerrand und sind uns bewusst, dass die Klimakrise auch bei uns vor Ort schon Spuren hinterlässt – daher muss Klimaschutz im Kleinen auch bei uns umgesetzt werden. Probleme, die sich durch die Corona-Krise ergeben werden von uns schnell und entschieden angepackt.